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Evolving books – Das Schulbuch neu denken | 2010/11

Die Zukunft des Buches im digitalen Wandel – neue Technologien bieten die Chance, das Buch sinnvoll um Inhalte zu erweitern und mit digitalen Medien zu verlinken. Dies eröffnet neue Märkte, erschließt neue Leserkreise und fördert einen neuen interaktiven Umgang mit dem Buch. Dieses Chemie Themenheft für die Oberstufe ist Teil des Ergebnisses dieses Kooperationsprojektes, das der Cornelsen Verlag gemeinsam mit Prof. Kora Kimpel und Designerin Sylke Holtz (Sytz) entwickelte. Das Schulbuch in seiner klassischen Form hat das Potential durch die digitale Welt zu leiten wie ein Navigationsmedium – als Landkarte, Kompass, Navigator im neuen Wissensraum. Erweitert durch Augmented Reality kann das Buch Interaktion mit dreidimensionalen Visualisierungen und gemeinsames Arbeiten ausserhalb der Schule ermöglichen. Wir bedanken uns für die Förderung durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.

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Software und Informatik Kubus | 2006

Für Museen ist es schwierig etwas so Immaterielles und Abstraktes wie Software zu präsentieren. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum hat als erstes Museum überhaupt dieses Thema aufgegriffen. Ein schwarzer Kubus setzt neue Akzente in der Ausstellung. An den Außenflächen sind die ersten Programme dargestellt, im Inneren bietet der Kubus eine Vielfalt an Informationen, die durch mehrere museumsdidaktische Methoden vermittelt werden. Die Neugier der Besucher wird durch kleine Vitrinen angesprochen. Sie bieten anschauliche dreidimensionale Beispiele für scheinbar abstrakte Themen. Texte und Abbildungen werden durch neun Medienstationen ergänzt. Die Software-Timeline beispielsweise ist ein beweglicher Monitor, den der Besucher wie eine Zeitschiene durch die Entwicklung der Betriebssysteme bewegen kann.

 
Die Kleinvitrinen erwecken den Eindruck von Tasten einer Computertastatur einschliesslich hinterleuchteter typischer Zeichen. Die Druckgrafik reduziert sich auf Schwarz und Weiß als Übertragung von Null und Eins des digitalen Code. Metaphern der Informatik, wie die Maus, der Papierkorb, Eltern und Kinder, werden umrisshaft zur Illustration des Bereichs Informatik verwendet. Interaktive Unterstützung vom Computer erhält jeder, der das „Haus vom Nikolaus“ zeichnen will. Ein spezielles Programm erläutert die Grundprinzipien des Euler-Algorithmus und zeigt, welche Rolle sie beispielsweise beim „Haus des Nikolaus“ spielen.
 
Ausstellungskonzept: Prof. Gerd Diel, Prof. Kora Kimpel, Visuelles Konzept und Interaktionsdesign: Prof. Kora Kimpel, Ausstellungsarchitektur: Werkstatt für Architektur, Design und Kommunikation, Prof. Gerd Diel, Inhaltliches Konzept: Gemeinsam mit Norbert Ryska und Dr. Jochen Viehoff vom Heinz-Nixdorf MuseumsForum Paderborn
 
Die Ausstellung wurde 2007 mit dem Red Dot Communication Award ausgezeichnet.

Designer´s biography | Interactive Toolset 2004

Designer´s Biography ist eine interaktive Website in Form einer Landkarte, auf der die verschiedenen Stationen eines Berufswegs als Designer dargestellt und aufgezeichnet werden können. Verschiedene Wege können übereinander gelegt werden, so das sich Karrierewege vergleichen lassen: Zum einen als Inspiration für junge angehende Designer aber auch als Werkzeug um gemeinsame Stationen unter Kollegen zu finden. Die Landschaft gliedert sich in vier unterschiedliche Felder entlang den Achsen künstlerisch/angewandt und praktizierend/forschend in denen sich typische berufliche Verortungen befinden.